
Die Future Days sind Vöslauers interner Blick nach vorn: ein Tag, an dem das Unternehmen seine Themen, Produkte und Vorhaben für die kommende Saison an Mitarbeitende und interne Stakeholder bringt. Wir haben das Format über mehrere Ausgaben begleitet – die Kick-offs 2022 und 2023 und den Future Day – jeweils in Wien. Statt Bühnenprogramm von vorne bis hinten setzen wir auf eine begehbare Ausstellung: Themenstationen zum Durchgehen, Produkte zum Angreifen, Gespräche statt Frontalvortrag. Wir übernehmen Konzept, Location, Aufbau, Technik, Catering und die Betreuung vor Ort, damit sich das Team von Vöslauer auf die Inhalte konzentrieren kann.
Ein Strategiepapier liest niemand zweimal. Ein Raum, den Du durchgehst, bleibt hängen. Genau darum übersetzen wir die Inhalte des Future Day in Stationen: Nachhaltigkeit, Design, Produkte, Social Media, Führung und Inklusion, Sondereditionen und der Blick auf das kommende Jahr. Jede Station hat ein eigenes Banner, ein eigenes Exponat und eine Frage, über die man ins Gespräch kommt. Eine Zeitleiste an der Wand zeigt, was wann kommt. Digitale Stelen mit QR-Code sammeln unter „What’s next?“ Rückmeldungen ein, damit der Tag nicht mit dem Schlusswort endet. So wird aus interner Kommunikation ein Rundgang, bei dem Mitarbeitende selbst entscheiden, wo sie länger stehen bleiben.
Die Location gibt den Rahmen vor: ein historischer Saal in Wien mit offenem Putz, Säulen und umlaufender Galerie. Dagegen bauen wir bewusst hell. Weiße Rahmen spannen sich wie ein Gerüst durch den Raum, darin schweben transparente Kugeln mit Flaschen, Verschlüssen und Prototypen – Produkte als Objekte, nicht als Regalware. Dazu weiße Sockel, gehängte Stoffbanner und eine Lichtkrone aus Leuchtstoffröhren über der Mitte. Bei einer weiteren Ausgabe haben wir mit breiten violetten Stoffbahnen gearbeitet, die von der Decke bis auf den Boden laufen und die Wege durch den Raum vorgeben. Farbe, Material und Typografie kommen dabei immer aus dem Markenbild von Vöslauer.
Hinter dem ruhigen Bild steckt der übliche Aufwand: Location-Scouting und Behördenwege in Wien, Bauzeiten im historischen Saal, Strom für Kühlschränke und Screens, Anlieferung über enge Zufahrten. Wir bauen die Vöslauer-Bar mit beleuchtetem Schriftzug auf, stimmen das Catering ab – Obst, Kleinigkeiten, das Sortiment gekühlt – und stellen die Crew, die den Tag über nachfüllt, abräumt und Fragen beantwortet. Für Vorträge und Tischgespräche haben wir bei einer Ausgabe mit Kopfhörern an den Tischen gearbeitet, damit mehrere Programmteile parallel laufen, ohne sich zu übertönen. Am Ende steht eine Ablaufplanung, die auf die Viertelstunde passt – und ein Team, das sie kennt.
























































